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Titelkämpfe

André und Raphael Kopp sind Deutscher Radball-Meister

Andre Kopp (l.) und Raphael Kopp vom RV Stahlross Obernfeld sind mit dem nationalen Meistertitel aus Moers zurückgekehrt.

Andre Kopp (l.) und Raphael Kopp vom RV Stahlross Obernfeld sind mit dem nationalen Meistertitel aus Moers zurückgekehrt.

Obernfeld.Im Radpolo holte die für den RSV Frellstedt (Landkreis Helmstedt) spielende Obernfelderin Luisa Artmann mit ihrer Partnerin Theresa Sielemann ebenfalls mit einem 3:2-Final-Erfolg über den Reideburger SV den Titel. Den Obernfelder Triumph komplettierten Jennifer Kopp und Sandra Rakebrand mit der Bronzemedaille.

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Im ENNI Sportpark Rheinkamp im nordrhein-westfälischen Moers entpuppten sich die Kopps überraschend als Minimalisten ihres Faches. Fünf Spiele, vier Siege mit nur einem Tor Vorsprung und einem Remis reichten zum Gewinn der nationalen Meisterschaft. Im Auftaktmatch mussten sich die Obernfelder mit einem 2:1-Sieg über den RSC Schiefbahn vom Niederrhein begnügen. Auch der 5:4-Erfolg gegen den RSV Waldrems (Württemberg) stand auf wackeligen Füßen. Hier musste Torwart André Kopp eine längere Verletzungspause auf dem Spielfeld in Anspruch nehmen. Gegen die zweite Mannschaft des RMC Stein (Bayern) siegten die Stahlrösser auch wieder nur knapp mit 3:2. Im letzten Gruppenmatch gegen den RMC Stein I benötigten die Kopps einen Sieg mit zehn Toren Vorsprung, wollten sie ihren größten Rivalen aus dem Endspiel kegeln. Am Ende teilten sich die Kontrahenten mit 3:3 die Punkte.

Starker Start ins Finale

Im Finale überraschte Obernfeld den Titelverteidiger mit einem Doppelschlag in den ersten zwei Minuten. Davon erholten sich die Mittelfranken nicht mehr. Den 3:1-Halbzeitstand verteidigten die Stahlrösser in der zweiten Spielhälfte geschickt. Das Anschlusstor per Viermeter-Strafschuss 20 Sekunden vor dem Schlusspfiff tat dann nicht mehr weh.

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Mit einem 3:0-Sieg über den späteren Double-Gewinner RSV Frellstedt startete Stahlross Obernfeld hoch motiviert in den Radpolo-Wettbewerb. Es folgten zwei Unentschieden gegen den Tollwitzer RSV (Sachsen-Anhalt/4:4) und den Bundesligasieger RKB Wetzlar (Hessen/2:2). Einen Sieg über den Reideburger SV benötigten Rakebrand/Kopp im letzten Gruppenspiel um ins Endspiel zu gelangen. Am Ende verpassten die Obernfelderinnen mit einer 1:3-Niederlage gegen die Sachsen-Anhaltinerinnen aus dem östlichen Stadtteil von Halle an der Saale den Einzug ins Finale.

Von Berthold Kopp

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