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Basketball-Bundesliga

BG Göttingen erhält Lizenz für die Saison 2022/23 ohne Auflagen

Damit das Team um Kapitän Akeem Vargas (l.) auch in der kommenden Saison jubeln kann, wurden von Seiten der Klubführung die erforderlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfüllt.

Damit das Team um Kapitän Akeem Vargas (l.) auch in der kommenden Saison jubeln kann, wurden von Seiten der Klubführung die erforderlichen finanziellen Rahmenbedingungen erfüllt.

Göttingen.Aufgaben erledigt, Prüfung bestanden, Versetzung geschafft: Was sich nach einem Schulthema anhört, lässt sich problemlos auch auf die Lizenzvergabe in der Basketball-Bundesliga für die Saison 2022/23 übertragen. Die BG Göttingen kann uneingeschränkt für die kommende Spielzeit planen, sie hat – wie schon in der zurückliegenden Saison – die Lizenz ohne Auflagen erteilt bekommen.

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„Wir sind vor allem dank der Unterstützung unserer Partner und Fans sowie der Corona-Hilfen vom Bund relativ glimpflich durch die beiden Pandemie-Jahre gekommen und stehen dadurch finanziell auf gesunden Beinen“, sagt BG-Geschäftsführer Frank Meinertshagen. „Das ist natürlich nur eine Momentaufnahme, weil die Pandemie noch nicht vorbei ist und nur schwer einzuschätzen ist, wie die kommende Saison verlaufen wird. Wir sind aber weiterhin vorsichtig optimistisch.“

Der eigentlich geforderte Mindestetat von drei Millionen Euro war während der Corona-Pandemie gesenkt worden. Für die Saison 2022/23 lag der geforderte Etat bei 2,75 Millionen Euro. „Wir liegen sogar über drei Millionen“, sagt Meinertshagen. Die BG Göttingen kann sich auf ihre Partner verlassen, noch seien nicht alle Sponsoren-Gespräche gelaufen. Die Tendenz sei insgesamt positiv.

Höchste Zuschauerzahl beim Spiel gegen den FC Bayern

Nicht so, wie erwartet, haben sich im Verlauf der zurückliegenden Saison die Zuschauerzahlen entwickelt. „Da gab es Einnahmeverluste. Wir waren im vergangenen Jahr optimistischer, was diese Zahlen angeht. Aber ich bin froh, dass überhaupt so viele Fans wieder in die Halle gekommen sind“, sagt der Veilchen-Geschäftsführer. Nahezu ausverkauft war die Sparkassen-Arena nur einmal, bei der 66:80-Niederlage Ende November gegen den FC Bayern München. Damals waren 3.318 Fans in der Halle.

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Neben den Göttingern haben 16 weitere Klubs die Lizenz ohne Auflagen erhalten. Zwei Klubs erhalten nach Ligaangaben die Lizenz mit der Auflage, den Finanzplan bis zum 31. Mai nachzubessern. Bei einem Klub ist die Lizenzerteilung mit einer auflösenden Bedingung, die bis zum 15. Juni zu erfüllen ist, verbunden. Nach der Entscheidung des Lizenzligaausschusses und den bereits feststehenden sportlichen Entscheidungen hinsichtlich Ab- beziehungsweise Aufstieg, werden aktuell 17 Mannschaften an der BBL-Saison 2022/23 teilnehmen. Über ein mögliches Wildcardverfahren entscheiden die Klubs nach Angaben der Liga zeitnah.

Nur Jena und Rostock können aufsteigen

Unter den Antragstellern waren auch vier Anträge aus der 2. Basketball Bundesliga, unter anderem auch die der noch möglichen sportlichen BBL-Aufsteiger – Medipolis SC Jena und Rostock Seawolves. Diese beiden Teams treffen im direkten Halbfinal-Duell am Donnerstag erstmals aufeinander. Bayer Giants Leverkusen und Tigers Tübingen, die im zweiten Halbfinale gegeneinander spielen, hatten keinen Lizenzantrag gestellt. Da aber am Ende nur die Finalisten die Chance erhalten, in die BBL aufzusteigen, kommen nur Jena oder Rostock in Frage. Den Eisbären Bremerhaven und Römerstrom Gladiators, die zum Stichtag 19. April ihre Unterlagen eingereicht hatten, kann die Lizenz aufgrund der fehlenden sportlichen Qualifikation nicht erteilt werden.

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Insgesamt 22 Anträge hatten der Gutachter- und der Lizenzligaausschuss zu prüfen und zu bewerten. „Die sehr gute Arbeit der Clubs spiegelt sich in der Lizenzerteilung wider: 17 Vereine erhalten die Lizenz ohne Auflage oder auflösende Bedingung – eine neue Bestmarke. Dieses Ergebnis ist vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie und der daraus resultierenden fehlenden Ticketerlöse bemerkenswert“, sagte Thomas Braumann, Vorsitzender BBL-Lizenzligaauschuss.

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