„Spirit“-Tournee

„Feuerwerk der Turnkunst“: Sieben junge Skandinavier wollen hoch hinaus

Die „Scandinavian Boards“, sieben junge Skandinavier, präsentieren auf drei Schleuderbrettern halsbrecherische Sprünge im Sekundentakt.

Die „Scandinavian Boards“, sieben junge Skandinavier, präsentieren auf drei Schleuderbrettern halsbrecherische Sprünge im Sekundentakt.

Göttingen. Große Sprünge werden bei der nächsten Auflage des „Feuerwerks der Turnkunst“ geboten: Die schwedischen Artisten von „Scandinavian Boards“ bringen ihre Schleuderbretter mit – und fliegen bei der „Spirit“-Tournee der Turnshow zwischen Dienstag, 24. Januar, und Donnerstag, 26. Januar, durch die Göttinger Lokhalle.

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Die Veranstalter versprechen „spektakuläre Flugelemente in märchenhafter Szenerie“ und einen der „absoluten emotionalen Höhepunkte der Show“, die Ende Januar an drei aufeinanderfolgenden Abenden in der Lokhalle zu sehen sein wird. Damit es nicht zu Unfällen kommt, seien „in Bezug auf das Lichtdesign bestimmte Voraussetzungen zu erfüllen“ – denn die sieben Skandinavier wollen auch in Göttingen hoch hinaus.

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„Unser Schleuderbrett-Act ist eine hochriskante Darbietung, weshalb die Lichtgestaltung entscheidend für unsere Sicherheit ist“, sagt Teammitglied Aaron. Drei Schleuderbretter sind im Einsatz, und in jedem der 22 Veranstaltungsorte müssen für die Springer die Lichtverhältnisse und die Einstellung der Spots und Scheinwerfer akribisch kontrolliert werden.

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Schließlich sind die Bedingungen in jeder Arena, die von der Spirit-Tournee angesteuert wird, anders – die Höhe der Hallen unterscheiden sich, und entsprechend müssen die Winkel, aus denen das Licht kommt, sowie mögliche Reflexionen oder Lichtverzerrungen berücksichtigt werden.

„Wir Artisten dürfen zu keiner Zeit geblendet werden, und unsere Aktionsfläche sowie die Schleuderbretter müssen jederzeit vollständig sichtbar sein“, betont Aaron. Nicht nur die Fläche muss ausgeleuchtet werden, sondern der Saal bis zu einer Höhe von acht Metern. Dazu dürfen weder über den Schleuderbrettern noch an den Seiten Scheinwerfer leuchten, und Stroboskop-Licht ist ebenso tabu wie bewegtes Licht.

Sicherheit geht vor – auch beim „Feuerwerk der Turnkunst“

Das klingt zwar zunächst wenig märchenhaft, aber es geht nicht anders – von den Sicherheitskriterien darf nicht abgewichen werden: „Ein Kompromiss bedeutet im schlimmsten Fall akute Lebensgefahr für die Künstler“, unterstreicht Produktionschef Wolfram Wehr-Reinhold.

Das „Feuerwerk der Turnkunst“ lege sehr hohen Wert darauf, dass „Scandinavian Boards“ an jedem Tourneeort, also auch in der Lokhalle Göttingen, eine intensive Lichtprobe durchführen kann. Im Gegensatz zu Göttingen sei in dieser Hinsicht die Seidenstickerhalle in Bielefeld eine Herausforderung: „Die Halle ist für Acht-Meter-Sprünge eigentlich nicht hoch genug“, berichtet Wehr-Reinhold. Die Veranstalter haben jedoch eine Lösung parat.

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Die Sprünge der Skandinavier sind exakt abgestimmt auf den Rhythmus der Musik. Die Show ist neuartig und kam im vergangenen Jahr beim Festival Cirque du Demain in Paris auch gut bei der Fachwelt an. Dabei wurde so sehr über die großen Sprünge der Nordeuropäer gestaunt, dass es für sie einen noch nie vergebenen Sonderpreis gab.

„Scandinavian Boards“ sollen bei der „Spirit“-Tournee in ein modernes Märchen eingebunden werden. Zusammen mit dem Ensemble wollen die Turnshow-Macher „Spirit“ nach der coronabedingten Zwangspause zum „besten ,Feuerwerk’ aller Zeiten“ machen, heißt es in einer Mitteilung.

Neben den Skandinaviern wird bei der nächsten Auflage das ukrainische Trio „Bellisimo“ zu sehen sein, dessen Akrobatik schon oft kopiert wurde, oder das Duo „Rokashkov“, das sich mit einer spektakulären Flugshow am Reck einen Namen gemacht hat. Als Dauergast in der US-amerikanischen Basketball-Liga NBA sind die „Dunking Devils“ bekannt. Dazu kommt der bekannte Clown Misha Usov, der viele Jahre lang den Cirque de Soleil geprägt hat.

Tickets für das "Feuerwerk der Turnkunst" gibt es hier

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