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Frauenhandball-Oberliga

Nur der MTV Rosdorf kann schon für die kommende Saison planen

Nuri Moschner (M.) und der MTV Rosdorf können die letzten Spiele entspannt angehen.

Nuri Moschner (M.) und der MTV Rosdorf können die letzten Spiele entspannt angehen.

Göttingen. Mit einer Niederlage gegen Hildesheim ist für die Oberliga-Handballerinnen der HSG Plesse-Hardenberg eine der härtesten Herausforderungen der laufenden Saison zu Ende gegangen. Sechs (Nachhol-)Spiele in neun Tagen, davon lediglich ein Sieg gegen Schlusslicht MTV Geismar – das nagte gehörig an den Spielerinnen des Tabellenvorletzten. Und dann das noch: Es kursiert das Gerücht, dass HSG-Trainer Lennart Versemann zum Ende der Saison gehen werde. Seine Aussage dazu: „Wie es nächste Saison weitergeht, werden wir vermutlich im Laufe der nächsten Woche veröffentlichen.“ Besser sieht es beim Tabellensiebten MTV Rosdorf aus, der mit 18:18 Punkten schon recht gelassen dem Spieljahr 2022/23 entgegensieht.

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SC Germania List – MTV Rosdorf 27:27 (14:15). Rund 120 Sekunden vor dem Abpfiff führte Rosdorf im Hannoveraner Stadtbezirk List noch mit zwei Toren, ehe die Gastgeberinnen mit einem Kraftakt noch einen Punkt behalten konnten: "Wir waren zeitweise unkonzentriert, sodass wir uns über das ganze Spiel hinweg nicht entscheidend absetzen konnten", ließ Julia Wedemeier wissen. "Alle haben gekämpft, so haben wir uns einen Punkt gesichert." – MTV-Tore: Gutenberg (6/6), Neidhardt, Wedemeier (je 5), Diek, Kehler (je 4), Moschner (3).

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HSG Plesse-Hardenberg – Eintracht Hildesheim 21:27 (7:16). Das Burgenteam hat die erste Halbzeit verschlafen. "Hier waren wir vor allen Dingen im Angriff zu ideenlos und ohne wirklich einen Zug zum gegnerischen Tor", ärgerte sich Trainer Versemann zur Pause. Danach hat die HSG "eine sehr gute und kämpferische Abwehr gespielt und im Angriff waren wir dann deutlich beweglicher", so der Coach. Besonders tat sich die 22-jährige Rückraumspielerin Elisa Führ mit acht Toren hervor. Die Rückraumspielerin stammt der Region Kassel, hatte zuletzt beim VfL Oldenburg II gespielt. Nun verschlug es sie beruflich in diese Region. – HSG-Tore: Führ (8), Hartig (5/4), Al Najem (4/1), Popp (2), Hemke, Jurkait (je 1).

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HSG Plesse-Hardenberg – MTV Geismar 36:22 (16:10). Endlich einmal ein Erfolgserlebnis für die gastgebende HSG: "Es fühlt sich gut an zu gewinnen", war Torjägerin Lara Al Najem nach dem Derby deutlich entspannt. Aus einer sehr soliden Abwehr heraus konnte das Burgenteam über die erste und zweite Welle dem MTV Geismar mit zunehmender Spielzeit immer deutlicher Paroli bieten. – HSG-Tore: Al Najem (11/1), Hatig (8/1), Bachmann, Pfotzer, Popp (je 4), Hemke (3), Henne, Müller (je 1). MTV: Rolf (8/5), Knak, Krüger, Reinholz (je 3), Birner, Gräfe (je 2), Schulmeister (1).

Von Ferdinand Jacksch

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