Fußball-Bezirksliga

Letztes Flecken-Derby für Jens Schiele: SG Lenglern empfängt Bovender SV

Die SG Lenglern (r.) empfängt den Bovender SV zum Flecken-Derby.

Die SG Lenglern (r.) empfängt den Bovender SV zum Flecken-Derby.

Lenglern. Nicht nur der Pokal, auch das Flecken-Derby hat seine eigenen Gesetze – wenn die SG Lenglern und der Bovender SV aufeinandertreffen, das nächste Mal am Donnerstag um 19.30 Uhr in der Meisterrunde der Fußball-Bezirksliga, ist immer was los.

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Für Jens Schiele, Sportlicher Leiter der SG, ist das Derby am Donnerstag ein ganz besonderes, denn es ist für ihn das letzte in offizieller Funktion: Nach 25 Jahren in Diensten des Bovender SV und der SG Lenglern will er kürzer treten und gibt im Sommer seinen Posten ab. „Dann reicht’s auch“, sagt er mit einem lachenden und einem weinenden Auge: „Wenn der Moment näher rückt, ist es schon komisch, auch weil es Spaß macht mit der super Truppe.“

Der BSV will nun seinen Rekord-Schnitt toppen

Der Bovender Abteilungsleiter Daniel Vollbrecht hat sportlich schon erfolgreichere Zeiten erlebt als momentan, denn der hochgewettete BSV hat zuletzt dreimal in Folge verloren und rangiert in der Meisterrunde auf einem enttäuschenden Mittelfeldplatz. „Man will natürlich nicht jammern, aber einer der Hauptgründe dafür sind die vielen Verletzten“, sagt er. Die Stimmung sei jedoch weiterhin gut, und das neue Ziel sei, den bisher besten Bezirksliga-Punkteschnitt von 1,56 Zählern zu toppen. „Und nächste Saison greifen wir wieder an.“

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Konkret, auf die aktuelle Situation bezogen, räumt Vollbrecht ein: „Die letzten Ergebnisse sind nicht das, was wir uns vorgestellt haben.“ Wenn momentan viele Leute, die ihn ansprechen, wissen wollen, warum es beim BSV nicht so gut laufe, heiße das ja auch im Umkehrschluss, „dass sie unsere Arbeit eigentlich gut finden, sonst würden sie nicht fragen“. Dass der BSV momentan Gesprächsthema ist, sei also eigentlich auch positiv. In jedem Fall leiste der Trainer tolle Arbeit.

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Als der junge Vollbrecht zum ersten Mal am Bovender Herrentraining teilnahm, hätte ihn der damalige Betreuer Schiele am liebsten wieder zur A-Jugend zurückgeschickt, erinnert sich der BSV-Abteilungsleiter: „Der nimmt ja keine Zweikämpfe an!“ Später, als er angefangen habe zu grätschen, sei Schiele beruhigt gewesen – der heutige Lenglerner ist also Schuld an der berüchtigten Vollbrecht-Blutgrätsche.

Schiele möchte am Donnerstag natürlich gewinnen, wünscht sich aber ein faires Derby, „und dass sich keiner schlimm verletzt“. Sein Tipp: „Mein Gefühl sagt, dass es unentschieden ausgeht.“

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