Fußball-Landesliga

Frederik Goddon schießt SC Hainberg zum Derbysieg beim SSV Nörten-Hardenberg

Jannik Psotta vom SSV Nörten-Hardenberg (l.) wird von Mohamed N'Kony Taboure hart angegangen.

Jannik Psotta vom SSV Nörten-Hardenberg (l.) wird von Mohamed N'Kony Taboure hart angegangen.

Nörten-Hardenberg. Drei ganz wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt hat der SC Hainberg in der Fußball-Landesliga geholt: Das Team aus Göttingen siegte am Mittwochabend im Derby beim SSV Nörten-Hardenberg mit 2:1 (0:1). Matchwinner war Frederik Goddon, der in der letzten Spielminute traf – und damit ein Spiel drehte, in dem der Gastgeber zur Halbzeit noch geführt hatte.

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Vor der Pause sahen die Zuschauer ein Abendspiel ohne große Torszenen, in dem der Gastgeber zwar mehr Ballkontakte hatte, etwas Zählbares für ihn auf der anderen Seite aber auch nicht heraussprang. „Alles in allem gab es keine größeren Chancen, es war kein gutes Spiel“, lautete das Zwischenfazit von Detlef Ott, Teammanager des SSV Nörten.

Als alles auf ein 0:0 zur Pause hinauslief, gab es doch noch den Führungstreffer für den Gastgeber – und der fiel unter leicht kuriosen Umständen: Nils Hillemann hatte eigentlich wegen Beschwerden an der Ferse ausgewechselt werden sollen, blieb aber noch auf dem Feld, und als Christian Horst einen Kopfball platzierte, war es ausgerechnet der Stürmer, der den Ball zur SSV-Führung über die Linie drückte (38.). „Da hatte es sich noch gelohnt, dass er noch nicht rausgegangen war“, kommentierte Ott.

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In der zweiten Hälfte drehte der SCH die Partie und kam durch Treffer von Johannes Dösereck (72.) und Frederik Goddon (90.) noch zum Sieg. „Ein Traumtor, ein Schlenzer ins lange Eck“, sagte SC-Trainer Lukas Zekas über den Siegtreffer. Zuvor hatte sich sein Bruder Tomas im Gesicht verletzt, „danach haben wir auch ein Stück weit für ihn gespielt“. Bereits zuvor sei seine Mannschaft ebenbürtig gewesen, „am Ende wollten wir den Sieg mehr“, sagte Zekas. „Wir haben trotz Rückschlägen an uns geglaubt und müssen nun so weitermachen.“

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SSV-Trainer Jan Diederich war demgegenüber nach der Partie bedient. "Vielleicht sind wir uns zu sicher gewesen", sagte er. Der Treffer zum 1:2 sei nur das i-Tüpfelchen gewesen, so Diederich. "Bis zum 1:1 hatte der SC keine Torchance, und dann passiert uns in einer Phase, in der es nur eine Frage der Zeit war, wann wir das 2:0 machen, durch einen Zuordnungsfehler das 1:1." Am Ende habe seine Mannschaft viele falsche Entscheidungen getroffen. – Bezirksliga-Meisterrunde: VfR Dostluk Osterode – SG Lenglern 2:1 (2:1 ). – Tore: 1:0 Bode (3.), 2:0 Atas (9.), 2:1 Fritsch (13.).

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