Fußball-Niedersachsenliga

A-Junioren des 1. SC Göttingen 05 dominieren im Derby Eintracht Northeim

Göttingens Jannes Gremmler (l.) und Andi Morina jubeln: Drei Tore trug Morina zum Derbysieg bei.

Göttingens Jannes Gremmler (l.) und Andi Morina jubeln: Drei Tore trug Morina zum Derbysieg bei.

Göttingen. Die A-Junioren des FC Eintracht Northeim haben im Derby der Fußball-Niedersachsenliga beim Tabellenführer I. SC Göttingen 05 eine herbe Klatsche einstecken müssen. Mit 7:0 (3:0) entschieden die Schwarz-Gelben am Sonnabend das Derby im Maschpark für sich – die Northeimer Mannschaft fiel dabei regelrecht in sich zusammen.

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Die Göttinger machten von Anfang an Druck. Bereits in den ersten drei Minuten hatten sie mehrere gute Chancen, die über die linke Außenseite vorbereitet wurden. In der 7. Minute führte so ein Spielzug dann zum 1:0 durch Andi Morina. In der 11. Minute unterlief Eintracht-Kapitän Leon Schulz dann ein Eigentor, das von den Göttingern durch hohen Offensivdruck erzwungen wurde.

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Torwart Durau verhindert für Northeim Schlimmeres

Der Gastgeber war torgefährlich und überrannte die Abwehr der Northeimer. Auch mit Distanzschüssen versuchten die Schwarz-Gelben ihr Glück, und dass es zur Halbzeit dann nur 3:0 stand, war vor allem auch Eintracht-Keeper Niklas Durau zu verdanken. Durau musste ein ums andere Mal die Schwächen seiner Vorderleute ausgleichen. „Wir haben keine Körpersprache gezeigt“, sagte Northeims Trainer Jannik Strüber nach dem Spiel. Diese Forderung hatte Torwart Durau bereits nach dem dritten Tor der Göttinger in der 23. Minute gestellt. Der Frust bei der Eintracht war groß.

Die Motivation von Durau schien ein wenig zu helfen: Schon in der 25. Minute hatten die Northeimer die erste richtige Chance zum Torerfolg. Die Göttinger waren nach wie vor stärker, aber immer wieder setzten die Gäste nun Nadelstiche. Zwar reichte es nicht zum Anschlusstreffer, aber immerhin blieb ein weiteres Tor der Schwarz-Gelben vor der Pause aus.

Aus der Leistungssteigerung am Ende der ersten Hälfte zogen die Northeimer die Hoffnung für einen besseren zweiten Durchgang – die aber früh zunichte gemacht wurde, als in der 51. Minute das 0:4 und eine Minute später das 0:5 fiel. Immer wieder versuchten die Northeimer nach vorn zu kommen, aber oftmals war schon an der Mittelfeldlinie Schluss. Abgesehen von einem guten Freistoß und kleineren Aktionen, die Göttingens Kapitän und Torwart Tommy Henze klärte, ergaben sich keine nennenswerten Aktionen mehr. „Uns fehlte dann das Spielglück, aber das hatten wir auch nicht verdient“, meinte Strüber.

Auf Göttinger Seite war man hochzufrieden: „Wir haben einfachen Fußball gespielt mit wenig Ballkontakten und viel Bewegung auch ohne Ball“, erklärte Trainer Nils Leunig den Erfolg seiner A-Junioren. Zudem sei dem Gastgeber wichtig gewesen, in der Defensive sicher zu stehen – mit Erfolg, denn an der 05-Abwehr bissen sich die Northeimer letztlich die Zähne aus.

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I. SC 05 bleibt Spitzenreiter der Niedersachsenliga

Durch einen schön angedrehten Freistoß von Bennet Sündermann fiel das 6:0, Deniz Gürcan erhöhte in der letzten Minute noch auf 7:0. Somit blieben die drei Punkte in Göttingen, und mit 28 Punkten hält der I. SC 05 nun weiter die Spitze der Niedersachsenliga. Der Sieg gegen die Eintracht war der dritte in Folge. Northeim bleibt Sechster – der Mannschaft droht der Abstieg. – Tore: 1:0 Morina (7.), 2:0 ET (11.), 3:0 Morina (23.), 4:0 Baumgardt (51.), 5:0 Morina (52.), 6:0 Sündermann (60.), 7:0 Gürcan (89.).

Von Dominik Steffens

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