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Handball-Oberliga

TV Jahn Duderstadt ist am Wochenende erneut doppelt gefordert

Stjepan Knezic trainiert seit dieser Woche wieder mit der Mannschaft.

Stjepan Knezic trainiert seit dieser Woche wieder mit der Mannschaft.

Duderstadt. Das Pensum bleibt ungebrochen hoch: Auch an diesem Wochenende ist der TV Jahn Duderstadt wieder doppelt gefordert. Am Freitag empfangen die Eichsfelder den TV 1887 Stadtoldendorf (20 Uhr), am Sonntag treten sie bei der HSG Schaumburg-Nord an (15 Uhr).

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Vier Tage Pause zwischen zwei Spieltagen, das ist in der aktuellen Welt des TV Jahn Duderstadt, die durch Dauerstress geprägt ist, schon eine ganze Menge. Trainer Marcus Wuttke nahm in der Trainingseinheit am Dienstagabend entsprechend Rücksicht auf seine Mannschaft, ließ die Spieler ein bisschen länger Fußball spielen und stellte Regeneration in den Mittelpunkt.

Hinter dem Handball-Oberligisten lag zum Start in die Trainingswoche ein aufreibendes Wochenende mit einer enttäuschenden Heimniederlage gegen die TSV Burgdorf III und einem hauchdünnen Auswärtssieg gegen die HF Helmstedt-Büddenstedt.

Seine Mannschaft habe in diesen beiden Spielen „anderthalb Gesichter gezeigt“, sagt Wuttke rückblickend. „Das war am Freitag gegen Burgdorf sicherlich eine desolate Angriffsleistung von uns, aber auch am Sonntag, das darf man nicht vergessen, hatten wir rund 20 Fehlwürfe und technische Fehler in unserem Spiel. Der Gegner konnte in dem Fall aber nicht so viel Profit daraus schlagen“, so der Coach, der gleichzeitig die Moral seines Teams lobte. „Ich bin froh, dass wir gegen Helmstedt diesen Mentalitätssieg einfahren konnten.“ Die derzeit größte Baustelle des TV Jahn ist das Angriffsspiel. Wuttke: „Wir müssen an unserer Angriffseffektivität arbeiten.“ Im Training Fortschritte zu erzielen, sei aufgrund der dünnen Personaldecke jedoch schwierig.

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Vier von zehn Spielen binnen 28 Tagen haben die Duderstädter mittlerweile absolviert. Die Ausbeute: zwei Siege und damit wichtige vier Punkte, um sich im Tabellenmittelfeld zu halten. Der Trainer kann damit gut leben: „In jedem Fall ist das eine vernünftige Bilanz, unterm Strich können wir mit 4:4 Punkten zufrieden sein.“ Ausruhen können sich die Duderstädter darauf aber nicht, es geht direkt weiter, Schlag auf Schlag: am Freitag das Heimspiel gegen Stadtoldendorf, am Sonntag das Auswärtsspiel in Bad Nenndorf gegen die HSG Schaumburg-Nord.

Im Abschlusstraining am Donnerstag werde daher auch wieder das Tempo angezogen, erklärt Wuttke. „Unser Ziel ist, dass wir beide Spiele gewinnen, um aus dem Gröbsten raus zu sein. Dann haben wir ein gewisses Polster auf die Abstiegsränge“, so der Coach. Im Hinspiel Ende Februar trennten sich die Duderstädter 21:21 unentschieden von Stadtoldendorf und ärgerten sich über eine verpasste Chance. „So ein Spiel“, sagte Wuttke hinterher, „muss man souverän gewinnen.“ Die Eichsfelder haben am Freitag also noch eine Rechnung offen. Das Duell mit der HSG Schaumburg-Nord, die in der Tabelle hinter dem TV Jahn rangiert, wird dagegen das erste Aufeinandertreffen beider Teams in dieser Saison sein.

Personell bleibt die Lage derweil schwierig. Die guten Nachrichten: Deni Skopic konnte nach Erkrankung bereits gegen Helmstedt-Büddenstedt wieder spielen. Und: Stjepan Knezic ist seit dieser Woche wieder im Mannschaftstraining dabei. Ob er am Wochenende spielen kann, wird sich kurzfristig zeigen müssen, erklärt Wuttke. Seine Rückkehr sei aber zumindest absehbar. Die schlechte Nachricht: Hinter dem Einsatz von Neuzugang Eduard Klyuyko steht ein Fragezeichen. Er klagte Anfang der Woche über Schulterbeschwerden. „Er ist ein Spieler, der uns sofort geholfen hat“, sagt Wuttke. „Wenn er ausfällt, ist das ein herber Verlust.“

Von Filip Donth

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