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RMC Stein holt den Cup

Radball-Deutschlandpokal: Stahlross Obernfeld verliert erst im Endspiel

Stahlross Obernfeld mit Raphael Kopp (M.) im Spiel gegen Schiefbahn.

Stahlross Obernfeld mit Raphael Kopp (M.) im Spiel gegen Schiefbahn.

Eichsfeld. André Kopp und Raphael Kopp vom RV Stahlross Obernfeld haben vor heimischer Kulisse in der Obernfelder Sporthalle das Endspiel um den Radball-Deutschlandpokal gegen den RMC Stein mit 3:4 verloren. Seit Jahren dominieren die beiden Duos die Radballszene in Deutschland, und so war es keine Überraschung, dass das Finale einmal mehr Obernfeld gegen Stein hieß. Mit dem Heimvorteil im Rücken sollte nach den knappen Obernfelder Endspielniederlagen von 2018 und 2021 diesmal der Cup im Eichsfeld bleiben. Doch eine sehr starke Tagesform des mit Ersatz angetretenen mittelfränkischen Seriensiegers zerstörte im Finale die Obernfelder Pokalträume.

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Den 0:1-Rückstand konnten die Kopps noch ausgleichen. Die eigene 2:1-Halbzeitführung erhöhten die Steiner nach dem Wiederanpfiff auf das vorentscheidende 3:1. Den Stahlrössern blieb nur noch zweimal der Anschlusstreffer.

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Im Halbfinale hatte Obernfeld das Glück auf seiner Seite

Fehlte den Kopps im Endspiel das nötige Glück, so hatte es im Halbfinale auf Obernfelder Seite gestanden. Die Ballsicherheit der Routiniers von der RSG Ginsheim machte den Kopps hier mächtig zu schaffen. Nach der regulären Spielzeit waren beide Teams dann auch mit dem 1:1 (0:1) zufrieden und setzten auf das Vier-Meter-Schießen. Die Entscheidung fiel nachdem beide Mannschaften achtmal zum Punkt gefahren waren. Die Obernfelder 8:7-Führung hielt Torwart André Kopp beim letzten Schuss der Südhessen fest. Im zweiten Semifinale kam Schiefbahn gegen Stein mit 3:10 mächtig unter die Räder.

In der Vorrunde hatte das Stahlross-Tandem im Auftaktspiel gegen den RSV Waldrems eine Halbzeit (1:1) benötigt, um auf Betriebstemperatur zu kommen. Nach dem Seitenwechsel brach der Widerstand der Württemberger in sich zusammen. Mit dem Schlusspfiff stand ein hoher Obernfelder 8:2-Sieg auf der Anzeigetafel.

Ein ausgeglichenes Spitzenspiel erlebten die Zuschauer anschließend zwischen dem Bundesliga-Zweiten Obernfeld und dem Vierten RSC Schiefbahn. In der ersten Spielhälfte glichen die Kopps die Führung des Duos vom Niederrhein aus, in den zweiten sieben Minuten egalisierte Schiefbahn den Obernfelder 2:1-Vorsprung.

Zum Abschluss der Gruppenphase gewinnt Stahlross mit 6:4

Mit der Partie Obernfeld gegen den RSV Krofdorf wurde die Gruppenphase abgeschlossen. Nach einer umkämpften ersten Halbzeit lagen die Kopps gegen die ersatzgeschwächten Mittelhessen überraschend mit 2:3 zurück. Erst danach übernahmen die Stahlrösser das Kommando und sicherten sich mit einem 6:4-Erfolg zusammen mit Schiefbahn die Teilnahme am Halbfinale.

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In der Parallelgruppe setzten sich erwartungsgemäß der Bundesliga-Tabellenführer RMC Stein und die drittplatzierte RSG Ginsheim gegen die Zweitligisten RKV Denkendorf und Waldrems III (beide Württemberg) durch. „Unsere Leistungen waren über den Tag sehr stark. Stein ist und bleibt aber das Maß aller Dinge“, sagte Raphael Kopp nach Turnierende. André Kopp stimmte dem Fazit seines Partners zu.

Von Berthold Kopp

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