Volleyball-Regionalliga

Tuspo Weende schließt überragende Saison mit 3:2-Sieg in Lohne ab

Manuel Holst wird in der kommenden Saison die Früchte seiner erfolgreichen Arbeit nicht mehr ernten. Der Trainer hat seinen Rückzug angekündigt.

Manuel Holst wird in der kommenden Saison die Früchte seiner erfolgreichen Arbeit nicht mehr ernten. Der Trainer hat seinen Rückzug angekündigt.

Göttingen. Der Titel „Regionalligameister“ war den Volleyballerinnen des Tuspo Weende vor ihrem letzten Spiel beim SV Union Lohne schon sicher. Am Freitag haben die Weenderinnen ihre insgesamt starke Saison mit einem 3:2 (22:25, 16:25, 25:21, 25:23, 15:11)-Auswärtserfolg beim Vierten Lohne beendet, blieben dadurch in der Rückrunde ungeschlagen.

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Dabei gab es einige Parallelen zum vor einer Woche absolvierten 3:2 beim Zweiten Oldenburg: Erneut konnte Coach Manuel Holst nur auf einen Minimalkader von sieben Spielerinnen zurückgreifen, auch in Lohne musste der Trainer improvisieren und Spielerinnen auf neuen Positionen einsetzen. Sie benötigten allerdings wieder eine Weile, um sich in der neuen Konstellation einzuspielen und in die Erfolgsspur zu kommen.

Holst rotierte anfangs Diagonalspielerin Jenny Bönighausen, später Nicole Riechel auf die ungewohnte Außenangreiferposition, Außen Mathilda Dogu übernahm den Part der Libera, im Zuspiel gab Pia Ehlers aus der zweiten Mannschaft ihr Debüt in der Regionalliga.

Nach ordentlichem Beginn gab Weende eine 20:16-Führung bis zum 22:25 noch aus der Hand, in Durchgang zwei lief bei den Gästen dann wenig zusammen. „Wir haben zu ängstlich gespielt, Ausstrahlung und Körpersprache waren nicht gut, wir haben nicht an den Sieg geglaubt. Wie wir Satz drei dann drehen, kann ich nicht erklären, vielleicht hat Lohne ein paar Fehler mehr gemacht als vorher. Aber mit diesem gewonnenen Satz war bei uns der Hebel umgelegt, die Abstimmung klappte nun besser und in der Offensive haben wir selbst schwere Situationen intelligent gelöst“, analysierte Holst bei seinem letzten Auftritt an der Seitenlinie des Tuspo, Holst hatte vor zwei Wochen seinen Abschied als Weender Coach bekannnt gegeben.

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„Tiebreak ist Glückssache, aber Glück kann man sich erarbeiten. Das haben wir mit einer super Abwehrarbeit gemacht, Lohnes Angreiferinnen waren irgendwann ratlos und haben Fehler produziert. Kompliment an die komplette Mannschaft, gerade in den letzten beiden Spielen, als wir schon als Meister feststanden, haben sich die jeweils verbliebenen sieben Spielerinnen nie hängengelassen und gezeigt, dass sie zu Recht in dieser Mannschaft sind“, so Holst. Exemplarisch sei hier Pia Ehlers zu nennen, die aus der Landessliga kommend gegen Lohne ihr Debüt gegeben hat und gleich durchspielen musste. „Pia brauchte eine Weile, um ihre Nervosität abzulegen und hat danach einen wichtigen Beitrag zu diesem Auswärtssieg geliefert. Für mich war das nun der letzte Tanz Ich bin froh, dass wir gewonnen haben und mit einem guten Gefühl aus der Saison gehen“, sagte der scheidende Trainer.

Von Peter König

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