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Jahresrückblick 2021

175 Jahre ASC Göttingen

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Ein Aushängeschild des ASC 46: Das Tanzsportteam Göttingen. FOTO: PETER HELLER

Göttingen. Er ist nicht nur der größte, sondern auch der älteste Sportverein in Niedersachsen: 175 Jahre ist der ASC 46 Göttingen in diesem Jahr alt. Coronabedingt wird in kleinem Kreis im großen Garten der Sternwarte in Anwesenheit von Ministerpräsident Stephan Weil (SPD) gefeiert. 10 000 Mitglieder zählt der Club derzeit.

  

Die „46“ im ASC 46 Göttingen bezieht sich auf das Gründungsdatum, den 3. August 1846. Die Königsblauen zählen heute rund 10 000 Mitglieder und gelten damit als mitgliederstärkster Verein in Niedersachsen. Der Klub gliedert sich in 33 Fachbereiche auf und bietet rund 70 Sportarten an.

Zwei Fitnessstudios und fünf Kindertagesstätten werden betrieben, dazu kommen eine Physiotherapie- und Wellnesseinrichtung. 250 Mitarbeiter und 600 Ehrenamtliche sorgen dafür, dass alles reibungslos funktioniert, beispielsweise auf den vereinseigenen Sportanlagen. Denn immerhin summiert sich der Sportbetrieb auf rund 60 000 Sportstunden im Jahr.

Der ASC 46 ist ein Ausbildungsbetrieb und darüber hinaus Träger der Freiwilligendienste im Sport in Niedersachsen. Als Zentralstelle kümmern sich die Königsblauen um den Bundesfreiwilligendienst. Auch ist der ASC Träger von Projektinitiativen, zu denen „fit für pisa+“ und „Rückenwind“ zählen.

Sohn soll Vater getötet haben

Göttingen. Ein 27 Jahre alter Mann wird im Mai festgenommen: Er soll seinen 59-jährigen Vater erst umgebracht und anschließend angezündet haben.

Tötungsdelikt an der Wiesenstraße

Göttingen. Ende August wird eine 51-jährige Göttingerin tot in ihrer Wohnung an der Wiesenstraße aufgefunden. Sie ist einem Gewaltverbrechen zum Opfer gefallen. Dringend tatverdächtig ist ihr 44-jähriger Ex-Freund. Er wird Ende September in Hannover festgenommen und sitzt seitdem in der Justizvollzugsanstalt Rosdorf in Untersuchungshaft.

Exhibitionist am Kiessee

Göttingen. Ein Sucheinsatz mit Polizeihubschrauber hat Erfolg: Die Polizei nimmt Anfang August einen Mann im Göttinger Süden fest. Er wird dringend verdächtigt, sich mehrfach exhibitionistisch im Bereich des Kiessees vor Frauen gezeigt und eine Frau bedrängt zu haben.

Der 38 Jahre alte Mann soll erst seit Kurzem in Göttingen wohnen. Er komme, so erste Ermittlungsergebnisse, für mehrere exhibitionistische Handlungen in Betracht. Polizeiliche Erkenntnisse liegen über ihn bislang nicht vor. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft erlässt der zuständige Haftrichter beim Amtsgericht Göttingen Untersuchungs-Haftbefehl wegen versuchter Vergewaltigung. Der 38-Jährige wird in eine JVA eingeliefert.

Zehn Jahre Galerie Torhaus

Göttingen. Seit zehn Jahren besteht die Torhaus-Galerie auf dem Göttinger Stadtfriedhof. Wenn auch die pandemische Lage Einschränkungen mit sich bringt: Gefeiert werden soll doch. Geboten werden unter anderem Ausstellungen, Konzerte, Friedhofsführungen und eine Benefiz-Kunst-Auktion. Ein spezieller Jubiläums-Zyklus begleitet durch das Jahr: An vier Sonntagen steht das jeweilige Programm unter dem Motto des zehnjährigen Bestehens.

Lückenschluss an der B 27

Göttingen. Manche Dinge dauern – im Straßen- und Radwegebau auch manchmal Jahre. Im Oktober – nach jahrelangen Verzögerungen – beginnen die Arbeiten, um die letzten verbleibenden Meter des Radweges zwischen Herberhausen und Weende entlang der Bundesstraße 27 zu bauen. Der Lückenschluss im Bereich der Kreuzung „An der Lutter“ / „Am Fassberg“ soll entstehen.

Bislang war der Radweg am Hoffmannshof eine Sackgasse, an einer rot-weißen Bake war Schluss. Die Kosten für den knapp 200 Meter langen Abschnitt liegen bei rund 150 000 Euro, der Bund kommt dafür auf.