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Clever bauen & schöner wohnen

Klimaneutral wohnen

Klimaneutral wohnen

Photovoltaik, Hauskraftwerk und Wärmepumpe als Systemlösung

Wenn die Tage nach dem Sommer wieder kürzer werden und die Sonne bereits früh hinter dem Horizont verschwindet, spielt die Wärmeversorgung nicht nur eine wichtige Rolle, sondern stellt auch einen erheblichen Kosten- und CO2-Faktor im Haushalt dar.

Experten für Energiemanagement haben die nötige SG Ready-Schnittstelle zum Standard in speziellen Hauskraftwerken gemacht. FOTOS: FOTO: HLC/ E3/DC/HANS-RUDOLF SCHULZ

Der Weg zum klimaneutralen Wohnen führt über die Verwendung einer Wärmepumpe, die in Verbindung mit einer leistungsstarken Photovoltaikanlage und einem intelligenten Speichersystem den überwiegenden Teil des Wärmebedarfs mit erneuerbarer Energie deckt.

Ein wichtiger Baustein zur Vermeidung lokaler Emissionen ist der Wärmepumpenbetrieb mit Solarstrom. Bis zu 75 Prozent der 

Heizenergie gewinnt eine Wärmepumpe gratis und CO2 - frei aus der Luft oder dem Erdreich.

Ein wichtiger Baustein zur Vermeidung lokaler Emissionen ist der Wärmepumpenbetrieb mit Solarstrom.

Experten für Energiemanagement haben die nötige SG Ready-Schnittstelle nun zum Standard in speziellen Hauskraftwerken gemacht – Nachrüstung und Aufpreis entfallen. Mit einer solchen Systemlösung lässt sich neben dem Haushaltsstrom auch die Wärmeenergie zu einem großen Teil selbst und regenerativ erzeugen. Durch die Einbindung einer elektrischen Heizung in die intelligente Steuerung des Hausnetzes ist es möglich, verfügbare Solarenergie, die nicht im Haus verbraucht oder gespeichert werden kann, in Wärme umzuwandeln und selbst zu nutzen. Das erhöht nicht nur die CO2 -vermeidende direkte Nutzung des PV-Stroms, sondern senkt zugleich die Belastung des Netzes.

Aufgrund der effizienten Speicherung lassen sich Bedarfe zeitversetzt decken: Verfügbare Energie wird in einen Verdichter geschickt, um in den Mittagsstunden eine Abregelung des PV-Wechselrichters oder – so weit wie möglich – die Netzeinspeisung von Überschüssen zu vermeiden. Der im Hauskraftwerk implementierten Wetterprognose folgend wird die Wärmepumpe direkt aktiviert oder erst für einen späteren Einsatz geplant, wenn in absehbarer Zeit über den direkten Verbrauch und die Batterie-Speicherung hinaus Solarstrom verfügbar ist. Wenn vor Beginn eines sonnigen Tages die Restkapazität für die Wärmeerzeugung entnommen wird, kann der Speicher zudem seine volle Kapazität in den Dienst der Eigenstromnutzung stellen. HLC