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Jahresrückblick 2021

...und immer noch ist kein Ende in Sicht

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Apotheker Michael Winkler bietet auf dem Parkplatz am Jahnstadion, in einem „Drive-In“, COVID-19-Schnelltests an. FOTO: CHRISTINA HINZMANN

Götingen. Nach einem Jahr Corona – am 10. März 2020 hat das Virus aus Wuhan die Stadt Göttingen erreicht – ist Göttingen im Vergleich zu den bundesweiten Zahlen im Schnitt deutlich unter dem Bundestrend. Nach der ersten Welle setzt im April nach dem ersten Lockdown eine Entspannung ein. Bis es zu zwei Ausbrüchen in großen Wohnkomplexen kommt: 63 Infizierte im Iduna-Zentrum, 144 an der Groner Landstraße. Und im Jahr 2021 setzt sich die Pandemie fort. Ausbruch in Duderstädter Krankenhaus Die meisten Corona-Infektionen im Landkreis Göttingen sind Anfang März in Duderstadt aufgetreten. Betroffen ist auch das Krankenhaus St. Martini, das zwei Stationen geschlossen hat. Kurze Zeit später muss auch die Tagespflege in Seulingen geschlossen werden.    

Operationen und Impfungen verschoben, Partymeile auf dem Campus

Sartorius eingebunden

Ohne Sartorius gibt es keinen Corona-Impfstoff. Das Göttinger Unternehmen ist in die Herstellung des Serums eingebunden. Biontech und Moderna gehören allerdings schon vorher zu den Kunden des Göttinger Unternehmens.

Schnell zum Schnelltest

Bund und Länder haben am 3. März beschlossen, kostenlose Schnelltests für Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung zu stellen. Seit dem 6. März haben die Menschen einmal pro Woche Anspruch auf einen solchen Test. Vom einen auf den anderen Tag war die Infrastruktur im Landkreis Göttingen für diese kostenlosen Testungen allerdings nicht gegeben. Seit dem Beschluss des Landes Niedersachsen haben unterschiedliche Akteure aber begonnen, diese Infrastruktur auszubauen. So sind erste Möglichkeiten im Landkreis entstanden, eine Infektion per Schnelltest kostenlos festzustellen. In 32 Arztpraxen sowie acht Apotheken werden diese Tests bislang in der Stadt Göttingen angeboten. Im Landkreis Göttingen sind es 85 Arztpraxen sowie sechs Apotheken. 
  

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Party am Wochenende auf dem Campus. FOTO: PETER KRÜGER-LENZ

Operationen werden verschoben

Die Zahl der Covid-19-Patienten in den Kliniken der Region steigt im April weiter an. Die beiden großen Göttinger Krankenhäuser, die Universitätsmedizin Göttingen (UMG) und das Evangelische Krankenhaus Weende (EKW), ziehen bereits Konsequenzen. Das Krankenhaus St. Martini in Duderstadt hat ebenfalls schon reagiert. Erste Operationen werden verschoben.

Impfwochenende

Impfung für 5000 Menschen in der Region. An der Aktion im April beteiligen sich Stadt und Landkreis Göttingen, und auch der Landkreis Northeim macht mit.

Feiern auf dem Campus

Seit das Wetter und das Virus es zulassen, treffen sich wieder viele junge Menschen in der Innenstadt, um zu feiern. Das Geschehen hat sich allerdings nach Eingreifen der Polizei verlagert. Sie kommen jetzt nicht mehr auf dem Wilhelmsplatz und umliegenden Flächen zusammen, sondern auf dem Campus der Universität. 
   

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Im Impfzentrum Siekhöhe wird das Licht ausgemacht: die Ärztliche Leiterin Prof. Eva Hummers und der organisatorische Leiter Jens Windwehe im Wartebereich vor der Anmeldung. FOTO: NIKLAS RICHTER

Nur noch mit 3G

Ab dem 12. September kann man nur mit 3G ins Bad, Theater oder Restaurant. Das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis Göttingen hat eine Allgemeinverfügung erlassen.

Impfzentrum an der Siekhöhe schließt

Das öffentliche Impfen wird Ende September im Impfzentrum an der Siekhöhe eingestellt. Nur noch die mobilen Impfteams sind dort stationiert.

Tests sind kostenpflichtig

Die Testzentren erwarten deutlich weniger Besucher, seitdem die Tests wieder kostenpflichtig sind.

Impfstoff ist da

Die fünf mobilen Impfteams in Stadt und Landkreis starten Anfang November mit den Auffrischungsimpfungen.

Corona-Inzidenz steigt auf über 100

Die Inzidenz hat im ­Landkreis Göttingen die 100er-Marke überschritten – was im Vorjahr noch zu Einschränkungen im öffentlichen Leben geführt hatte, wirkt sich vorerst nicht aus. Zumindest, bis die Zahl der Hospitalisierungen den kritischen Wert von 6,0 überschreitet. Dann würde das Land Niedersachsen Warnstufe 1 ausrufen. Klettert die Zahl der neu in die Krankenhäuser aufgenommenen Corona-Patienten über den Wert 8,0, tritt Warnstufe 2 in Kraft. Dann erst käme es zu weiteren Einschränkungen. Stadt und Landkreis Göttingen setzen im Kampf gegen das Virus auf 2G. Am 19. November tritt die Allgemeinverfügung in Kraft.

Stationen geschlossen, Operationen verschoben

Die Corona-Zahlen steigen – und damit auch die Zahl der Patienten, die mit einem schweren Verlauf von Covid19 in einer der Kliniken in der Region behandelt werden müssen. Das hat Folgen: Es müssen Stationen geschlossen und geplante Operationen verschoben werden.