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Der Weg zum Führerschein

Ausbildung mit Automatik

Neue Regelung aus 2021 kann zu Problemen führen / TÜV-Verband empfiehlt umfassende Ausbildung

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Fahrschüler können ihre praktische Fahrerlaubnisprüfung dann mit einem Automatikwagen absolvieren und dürfen anschließend auch Fahrzeuge mit Schaltgetriebe fahren. FOTO: PIXABAY

Seit 2021 können Fahrschüler ihre praktische Fahrerlaubnisprüfung mit einem Automatikwagen absolvieren und dürfen anschließend auch Fahrzeuge mit Schaltgetriebe fahren. Bislang durften Fahrer mit einem Automatik-Führerschein keine Pkw mit manueller Schaltung fahren. „In Deutschland werden inzwischen mehr Automatikwagen als Schaltwagen neu zugelassen. Die Elektromobilität verstärkt diesen Trend“, sagt Richard Goebelt, Bereichsleiter Fahrzeug und Mobilität des TÜV-Verbands. Bei Elektroautos seien viele neue Assistenzsysteme an Automatikgetriebe gekoppelt. Durch die Automatikregelung wird die Fahrerlaubnisprüfung mit E-Autos überhaupt erst möglich. Allerdings sieht der TÜV-Verband auch Gefahren für die Verkehrssicherheit.

Fehlende Fahrpraxis in einem Auto mit Schaltung und Kupplung könne für Ungeübte schnell gefährlich werden. Daher appelliert der TÜV-Verband an Fahrschüler, sich in Fahrzeugführung ausbilden zu lassen.

Wer Pkw mit Schaltgetriebe fahren möchte, sollte damit auch seine Führerscheinausbildung machen. „Die Fahrschule bietet einen geschützten Raum, um Schalterfahrung im realen Straßenverkehr zu sammeln“, sagt Goebelt.