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Gesundheit - Physiotherapeuten

Schwachstelle Knie: Übungen senken Verletzungsrisiko

Frauen besonders gefährdet bei Kreuzbandverletzungen

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FOTO: KARELNOPPE - FOTOLIA.COM

Wer regelmäßig spezielle Übungen zur Prävention von vorderen Kreuzbandverletzungen macht, eine Innendrehung des Knies beim Sport vermeidet und auf eine korrekte Bewegungstechnik achtet, halbiert sein Risiko für entsprechende Verletzungen oder gar einen Kreuzbandriss.

Frauen profitieren noch mehr als Männer von diesen Übungen. Das schließen Orthopäden und Unfallchirurgen aus mehreren großen Studien.

Sportarten mit vielen Sprüngen, abrupten Stopps, schnellen Richtungswechseln und Drehbewegungen belasten das Knie besonders. Deswegen verletzen sich vor allem Fuß-, Hand- und Basketballer sowie Skifahrer am vorderen Kreuzband.

Kreuzbandverletzungen entstehen meist, wenn das Knie in die sogenannte X-Beinstellung gerät: Das bedeutet, dass das Knie sich nach innen dreht, während der Schwerpunkt des Körpers gleichzeitig hinter den Knien liegt und die Beine ungleichmäßig belastet werden. Das passiert meist, wenn man nach einem Sprung landet, abrupt die Laufrichtung ändert, plötzlich stoppt oder sich dreht. Ob jemand zur X-Beinstellung neigt, lässt sich mit einem einfachen Sprungtest feststellen. Dazu springt der Betroffene von einem Kasten, landet und springt dann mit maximaler Kraft in die Höhe und landet wieder. Sind die Knie bei der Landung nach innen geneigt, sprechen Orthopäden und Unfallchirurgen von der X-Beinstellung. BVOU