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Pflegeratgeber

Finanzielle Entlastung für Heimbewohner

Neuerungen im Bereich Pflege

Seit dem 1. Januar hat sich einiges in der Pflege verändert, um diesen Bereich zu verbessern. So gibt es für verschiedene Pflegeleistungen mehr Geld und Erleichterungen, um Pflegebedürftige und deren Angehörige zu entlasten.

Personen ab Pflegegrad 2, die ambulant versorgt werden, profitieren davon, dass die Beiträge für die Pflegesachleistungen um fünf Prozent erhöht wurden. Die Pflegesachleistungen umfassen die pflegerische Hilfe, die von professionellem Pflegepersonal geleistet wird wie beispielsweise die Hilfe bei der Körperpflege, Ernährung und Bewegung. Finanzielle Entlastung erhalten langjährige Bewohner eines Pflegeheims. Da zunehmend mehr Sozialhilfe benötigt wird, soll dem entgegengewirkt werden. Die Entlastung des Eigenanteils richtet sich je nach der Aufenthaltslänge und soll verhindern, dass ein langer Aufenthalt zu einer starken finanziellen Belastung wird. Der Zuschlag steigt von Jahr zu Jahr, so dass die Pflegekasse im ersten Jahr fünf Prozent und ab dem dritten Jahr sogar 70 Prozent des Eigenanteils übernimmt. Das wirkt sich auf die Pflegekosten, jedoch nicht auf die Kosten der Unterkunft, Verpflegung und die Investitionskosten aus, diese müssen weiterhin vom Pflegeheimbewohner gezahlt werden.

Im Fokus steht außerdem die Digitalisierung des Gesundheitswesens. In vielen Bereichen soll sie die Arbeit vereinfachen und verbessern. Arztpraxen und Apotheken, die über die technischen Mittel verfügen, dürfen das sogenannte E-Rezept nutzen. Das elektronische Rezept kann direkt per Smartphone oder Ausdruck bei einer Online-Apotheke oder vor Ort eingelöst werden und ist besonders im Falle einer Beratung per Video-Sprechstunde von Vorteil. 


Seit Januar gibt es auch in der ambulanten Pflege eine Erhöhung der Sachleistungsbeträge, sie sind um fünf Prozent gestiegen.


Der Patient muss auf diese Weise nicht extra zur Arztpraxis laufen, um sich das Rezept abzuholen. Außerdem vereinfacht es die Abläufe innerhalb der Praxis und der Apotheke und macht die Behandlung mit Arzneimitteln sicherer (siehe auch Artikel Seite 8). Ips/Kt