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Thema Gorleben

Gorleben

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Alle Artikel zu Gorleben

Teilerfolg für die Atomkraftgegner: Der Castor wurde am Sonntag für längerer Zeit gestoppt, womöglich bis Montagmorgen. Wann es weitergeht, war unklar. Gewerkschaften machen Schienenblockaden und die Einsatzüberlastung der Polizisten für das Chaos verantwortlich.

09.11.2010

Nach anderthalb Stunden Stillstand bei Unterlüß zwischen Celle und Uelzen hat der Castor-Transport am Sonntag seine Fahrt vom französischen La Hague ins niedersächsische Zwischenlager Gorleben fortgesetzt. Ein Polizeisprecher bestätigte, dass der mit hochradioaktivem Material in elf Behältern beladene Zug nun Richtung Uelzen rollt.

09.11.2010

Krawall mitten im Wald: Als Castor-Gegner die Gleise stürmen wollen, greift die Polizei zu Schlagstock und Pfefferspray. Der Atommüll-Transport rollt weiter Richtung Wendland – dort wird weiter mit massiven Blockaden gerechnet.

09.11.2010

Auf seinem Weg ins Zwischenlager Gorleben hat der Castor-Transport mit hoch radioaktivem Atommüll am Sonntagmorgen Niedersachsen erreicht. Wie die Polizei mitteilte, überquerte der Zug mit den elf Spezialbehältern auf dem Weg Richtung Göttingen die Landesgrenze.

09.11.2010

Atomkraftgegner haben den Castor-Transport auf seinem Weg durch Hessen am Samstagabend vorübergehend gestoppt. In Darmstadt hätten rund zehn Personen die Gleise blockiert und den Zug damit zu einem Halt von etwa 30 Minuten gezwungen, teilte ein Sprecher der Polizei in Fulda mit.

09.11.2010

Anti-Atom-Bewegung im Höhenflug: Während der Castor-Transport in Richtung Wendland rollt, protestieren dort so viele Atomkraftgegner wie nie zuvor. Von 50.000 Demonstranten sprechen die Veranstalter. Der friedliche Protestauftakt wird von ersten Ausschreitungen überschattet.

09.11.2010

Am Rande der Demonstration in Dannenberg gegen den Castor-Transport haben rund 150 Demonstranten versucht, die mögliche Transportstrecke zu unterhöhlen. Die Polizei setzte Schlagstöcke und Pfefferspray ein, um die Aktion zu unterbinden. Zudem warfen die Demonstranten, darunter auch Autonome, laut Polizei Steine auf die Beamten.

09.11.2010

Im Wendland wächst die Spannung. Bis zu 40.000 Menschen werden zu einer der größten Demos gegen den Castor-Transport erwartet. Der Zug mit hoch radioaktivem Atommüll soll am Samstag die deutsche Grenze passieren. Bis auf einzelne Blockaden blieb es zunächst friedlich.

09.11.2010

Das Bundeskriminalamt (BKA) fürchtet bei den Protesten gegen die Castor-Transporte nach Gorleben den Einfluss von Linksextremisten. Die Beamten rechnen mit Massenblockaden auf Straßen und Schienen sowie gezielten Sabotageakten.

09.11.2010

In wenigen Tagen rollt der nächste Castor-Transport ins Wendland. Da passt es in die Dramaturgie der Atomkraftgegner, dass Greenpeace neue Zweifel an der Eignung Gorlebens als Endlagerstandort sät. Direkt unter dem Salzstock befinden sich nach Angaben der Umweltschützer Vorkommen mit brennbarem Gas, das sich als Pulverfass unter einem künftigen Endlager erweisen könnte.

Margit Kautenburger 09.11.2010

Friedlicher Widerstand soll es werden im Wendland: Zehntausende wollen am Wochenende gegen den Castor-Transport nach Gorleben demonstrieren. Kommt es zu Straftaten, will die Polizei schnell und konsequent handeln.

09.11.2010
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