FAQ zur Inflation

Warum Hauskäufer die Zinswende bereits spüren, obwohl die EZB nichts macht

Die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) hat erstmals seit Beginn der Corona-Pandemie ihren Leitzins wieder erhöht.

Die US-Notenbank Fed tritt auf die Bremse und hat eine deutliche Zinserhöhung beschlossen. Dagegen werden sich die Kolleginnen und Kollegen bei der Europäischen Zentralbank wohl noch bis Juli Zeit lassen. Hier ist geldpolitisch noch nicht viel passiert – und trotzdem erleben Hauskäuferinnen und -käufer die Zinswende schon jetzt heftig. Hypotheken sind in den vergangenen Monaten drastisch teurer geworden. Fragen und Antworten zu den Zusammenhängen und Zukunftsaussichten.

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Was hat die Fed beschlossen?

Die Leitzinsen in den USA werden wegen der anhaltend hohen Inflation zum zweiten Mal in diesem Jahr erhöht, und weitere Schritte wurden bereits angekündigt. Die Erhöhung um einen halben Prozentpunkt auf 0,75 bis 1 Prozent ist zwar deutlich, war aber so erwartet worden. Der Finanzmarkt reagierte am Donnerstag sogar erleichtert, dass der Zinsschritt nicht noch größer ausgefallen ist. Fed-Chef Jerome Powell machte außerdem deutlich, dass sich auch die weiteren Zinsschritte auf einen halben Punkt beschränken sollen. Gleichzeitig wird der angesammelte Anleihenbestand langsam abgebaut.

Mietpreisexplosion in den USA: ein Tausender mehr für die Wohnung

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Warum ist die EZB noch nicht so weit?

Präsidentin Christine Lagarde begründet die Vorsicht damit, dass die wirtschaftliche Lage in Europa anders sei als in den USA. Dort gibt es einen robusten Aufschwung, während Europa wegen der Folgen des Ukraine-Kriegs an der Schwelle zur Rezession steht. Außerdem hat die hohe Inflation auf beiden Seiten des Atlantik unterschiedliche Ursachen. Dort treiben aktuell vor allem Personalmangel und steigende Löhne die Preise hoch, hier sind es eher die Energiekosten – an denen man mit Geldpolitik wenig ändern kann. Dritter Punkt: In Europa wird Geldpolitik für immer noch sehr unterschiedliche Volkswirtschaften gemacht. Steigen die Zinsen zu stark, können vor allem hoch verschuldete Länder mit schlechter Bonität schnell in Schieflage geraten.

Warum steigen trotzdem viele Zinssätze?

Die Notenbanken können nur die kurzfristigen Zinsen direkt beeinflussen. Ihre Leitzinsen schlagen sich zum Beispiel in den Tagesgeldkonditionen der Banken nieder. Die langfristigen Zinsen etwa für Hypothekenkredite orientieren sich dagegen am Anleihenmarkt, wo die Papiere wie Aktien gehandelt werden. Auch dort spielen die Notenbanken zwar seit Jahren eine Schlüsselrolle, können Zinsen aber nicht einfach festlegen.

Die Anlegerinnen und Anleger am Anleihenmarkt blicken auf die Inflation, erwarten auch in Europa steigende Zinsen und nehmen den Trend vorweg. So ist die jahrelang negative Rendite zehnjähriger Bundesanleihen – der wichtigste Kompass für langfristige Zinsen – innerhalb von kurzer Zeit auf 1 Prozent gestiegen. Für diese Papiere ist das ein enormer Sprung. In den USA liegt der entsprechende Wert schon bei 3 Prozent.

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Was passiert gerade bei den Hypotheken?

Die Entwicklung am Anleihenmarkt bekommen auch private Kreditnehmerinnen und ‑nehmer zu spüren. Die Zinsen für Immobilienkredite haben sich seit Jahresbeginn mehr als verdoppelt. Lange Zeit war bei zehnjähriger Laufzeit ungefähr 1 Prozent effektiver Jahreszins fällig. Jetzt sind es nach Angaben des Kreditvermittlers Interhyp im Durchschnitt 2,6 Prozent. Wer wenig Eigenkapital mitbringt, muss mit einer Drei vor dem Komma rechnen. Laut einer Interhyp-Umfrage rechnen Expertinnen und Experten für die nächsten Wochen mit stabilen oder leicht steigenden Konditionen. „Bis Jahresende prognostiziert die Mehrheit jedoch ein noch höheres Zinsniveau und hält Zinsen von 3 Prozent in diesem Zeitraum für wahrscheinlich“, heißt es in der Analyse.

Gibt es jetzt auch mehr Zins für das Spargeld?

Die Tages- und Festgeldkonditionen orientieren sich stärker am Leitzins, und dort hat sich noch nichts getan. Zumindest zeigt der Trend bei Sparzinsen ganz langsam nach oben – allerdings auf sehr niedrigem Niveau. So hat die Renault Bank für Neukundinnen und ‑kunden den Tagesgeldzins bei dreimonatiger Laufzeit auf 0,2 Prozent verdoppelt. Auch die schwedische TFBank bietet bis 100.000 Euro Anlagesumme 0,2 Prozent pro Jahr. Dahinter dünnt das Feld allerdings schnell aus. Bei den Sparkassen etwa gibt es großenteils keinen Zins, oder sie bieten überhaupt keine Tagesgeldkonten mehr an.

US-Notenbank will Inflation mit Zinssprung bremsen

Fed-Chef Jerome Powell betonte, die Notenbank habe die Instrumente und sei entschlossen, den Preisauftrieb zu senken.

Für höhere Beträge auf dem Girokonto werden oft nach wie vor sogenannte Verwahrentgelte fällig, auch Strafzinsen genannt. Damit geben die Banken Gebühren an ihre Kundinnen und Kunden weiter, die sie selbst für geparktes Geld bei der EZB zahlen müssen. Dass seit einiger Zeit schwedische Banken in den Rankings für Tagesgeldzinsen weit vorn stehen, ist kein Zufall: Schweden gehört nicht zur Euro-Zone, und die dortige Notenbank hat schon 2019 die Negativzinsen abgeschafft.

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Was bedeutet das für Sparer und Schuldner?

Egal, ob man spart oder sich Geld leiht: Entscheidend für die wirtschaftliche Wirkung sind nicht die nominalen Zinsen, die im Vertrag stehen, sondern die realen nach Abzug der Inflation. Wenn man pro Jahr 0,2 Prozent Zinsen bekommt, die Lebenshaltungskosten aber um 7 Prozent steigen, steht am Ende zwar eine größere Zahl auf dem Kontoauszug, man kann damit aber weniger kaufen als ein Jahr zuvor – der reale Zins liegt bei minus 6,8 Prozent.

Die angenehme Seite dieses Mechanismus erleben Schuldner: Wenn sie 2 Prozent Jahreszins für ihre Hypothek zahlen müssen, die Inflation aber gleichzeitig 7 Prozent des Geldwerts auffrisst, liegt der reale Zins bei minus 5 Prozent – die Schulden haben an Wert verloren. Inflation entwertet Ersparnisse und Schulden gleichermaßen.

In den vergangenen Monaten ist die Inflation schneller gestiegen als die nominalen Zinsen. Deshalb liegt der reale Zins im Moment noch deutlich tiefer im Minus, als es ohnehin schon der Fall war. Die seit Jahren herrschenden Verhältnisse haben sich damit erst einmal verstärkt: Sparerinnen und Sparer, die sich auf Zinskonten verlassen, verlieren wegen der hohen Inflation unterm Strich noch mehr Wert als bisher. Dafür können Schuldner erst einmal gelassen sein: Trotz höherer Zinsen lässt die Inflation auch ihre Schulden schneller schrumpfen.

Warum sind Anleihen so wichtig?

Die langfristigen Zinsen orientieren sich an den Konditionen für Anleihen. Das sind Wertpapiere, die wie Aktien an der Börse gehandelt werden. Der Unterschied: Mit einer Aktie kauft man einen winzigen Teil des Unternehmens – auf unbegrenzte Zeit mit ungewissem Ergebnis. Mit einer Anleihe leiht man dem Unternehmen oder auch einem Staat Geld – mit festem Jahreszins und einem festen Rückzahlungstermin. Weil sich hier auch Staaten Geld leihen, ist der Markt größer als der Aktienmarkt und bietet mehr Sicherheit.

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Die Bundesrepublik Deutschland hat sich zum Beispiel im Januar am Kapitalmarkt 20 Milliarden Euro geliehen. Das klingt viel, ist aber Routine. Das Geld muss sie in zehn Jahren zurückzahlen, denn die entsprechende Anleihe hat eine Laufzeit bis zum 15. Februar 2032. Der feste Zins für diese Anleihe – auch Kupon genannt – beträgt 0 Prozent. Wer also bei der Ausgabe für 100 Euro solche Anleihen gekauft hat, verdient in den nächsten zehn Jahren nichts und bekommt dann 100 Euro zurück – die je nach Inflationsentwicklung sehr viel weniger wert sein werden. Der einzige Grund für den Kauf ist die hohe Sicherheit, die 100 Euro tatsächlich zurückzubekommen.

Zins, Kurs, Rendite – die drei Fragezeichen

Hört man von Anleihen, steht man schnell vor den drei Fragezeichen: Da fallen Renditen, obwohl Kurse steigen und sich an den Zinsen überhaupt nichts ändert. Klingt unlogisch, ist es aber nicht: Anleihen können in den Jahren bis zur Fälligkeit ungezählte Male den Besitzer oder die Besitzerin wechseln. Sie werden an der Börse gehandelt wie Aktien, und genauso ändert sich ihr Preis oder Kurs – aber nicht ihr Nennwert und nicht der Zinskupon.

Die Bundesanleihe vom Januar, zum Beispiel, ist im Moment nicht besonders gefragt. Ihr Kurs steht bei ungefähr 90, das heißt: Wer jetzt für 90 Euro solche Anleihen kauft und sie behält, bekommt am Ende der Laufzeit 100 Euro zurück – hat also einen Ertrag. Trotz Nullzins liegt die jährliche Rendite in diesem Fall bei knapp 1 Prozent.

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Es klingt ein bisschen schizophren: Wenn der Kurs einer Anleihe fällt, steigt die Rendite. Denn man kann für weniger Geld die unveränderte Forderung gegen einen Schuldner kaufen: jetzt 90 Euro zahlen, später 100 Euro zurückbekommen. In den vergangenen Jahren war es gerade bei Bundesanleihen oft andersherum. Sie waren so gefragt, dass der Kurs über den Ausgabepreis stieg: 105 Euro zahlen, aber nur 100 Euro zurückbekommen. Der Zins bleibt, wie er bei der Ausgabe festgelegt wurde – aber die Rendite hängt davon ab, wie teuer man kauft.

Kleiner Exkurs: die Schuldenkrise

Für Schlagzeilen taugte das dröge Thema vor rund zehn Jahren in der Schuldenkrise – und es kann wieder hochkommen. Steigende Renditen bei Staatsanleihen bedeuten, dass viele Anlegerinnen und Anleger diese Papiere verkaufen. Der Kurs fällt, und die Rendite zeigt an, was die Anlegenden erwarten, wenn sie dem Land noch einmal Geld leihen sollen. Sie wollen eine Risikoprämie, weil ihre Zweifel an der Bonität gewachsen sind und andere Geldanlagen attraktiver scheinen.

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Ein Beispiel: Vor fünf Jahren mögen 2 Prozent Zins genügt haben, um Käuferinnen und Käufer für eine Staatsanleihe zu finden. Doch die sind inzwischen abgesprungen, weil das Land zum Beispiel in eine Regierungskrise gerutscht ist. Wer sich traut, kann das Papier also billig kaufen und hat eines Tages, wenn das Land seine Schulden tatsächlich voll zurückzahlt, vielleicht 7 oder 8 Prozent Rendite. Und das ist der Maßstab, falls sich dieses Land aktuell wieder Geld leihen will: Es muss 7 oder 8 Prozent Zins bieten, damit sich Käuferinnen und Käufer für eine neue Anleihe finden.

So hat der italienische Staat 2020 eine zehnjährige Anleihe ausgegeben. Es genügte ein Zinskupon von 0,95 Prozent, um Käuferinnen und Käufer dafür zu finden. Doch zuletzt haben sich viele Anlegerinnen und Anleger wieder aus italienischen Staatsanleihen verabschiedet, der Kurs ist gefallen, die Rendite entsprechend gestiegen. Die Botschaft an den italienischen Staat: Wenn er sich jetzt wieder für zehn Jahre Geld leihen will, würden 0,95 Prozent Zins nicht mehr reichen, es müssten eher 3 Prozent sein.

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Wie spielt die EZB dabei mit?

In der Schuldenkrise hat die EZB vor rund zehn Jahren begonnen, Anleihen von Eurostaaten zu kaufen. Damals waren die Anlegerinnen und Anleger scharenweise aus europäischen Staatsanleihen geflüchtet, weil sie einigen Ländern nicht mehr zutrauten, ihre Schulden zurückzuzahlen und den Bruch der Währungsunion fürchteten. Entsprechend rutschten die Kurse, und die Renditen stiegen: Für einige Staaten wären Kredite sehr teuer geworden, Griechenland hätte wohl gar keine mehr bekommen. So trat die Zentralbank als Käufer auf – und ist es bis heute geblieben. Sie kauft auch Anleihen von Unternehmen, damit sie sich jederzeit ausreichend finanzieren können.

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Droht wieder eine europäische Schuldenkrise?

Auszuschließen ist das nicht, denn mit steigenden Zinsen werden auch Kredite für Staaten immer teurer. Allerdings entwertet im Moment gleichzeitig die hohe Inflation die Schulden. Trotz des deutlichen Zinsanstiegs sind die Realzinsen für europäische Staatsanleihen negativ. Die EZB wird auch in Zukunft Wege suchen, um die Zinsen auch für Staaten mit schwächerer Bonität erträglich zu halten – auch wenn dadurch die Inflation erst einmal höher bleibt.

Wie wird die EZB weitermachen?

Die Europäische Zentralbank hat ihren Fahrplan nicht so klar festgelegt wie die Fed. Angesichts von zuletzt 7 Prozent Inflation und einer vorpreschenden US-Notenbank wird die EZB allerdings reagieren müssen. Isabel Schnabel, Mitglied im EZB-Direktorium, hat im „Handelsblatt“ gerade gesagt: „Aus heutiger Sicht halte ich eine Zinserhöhung im Juli für möglich.“ Zuerst würde vermutlich der Negativzins von 0,5 Prozent wegfallen, den die EZB bisher von Geschäftsbanken für kurzfristig geparktes Geld verlangt. Damit hätten diese Banken auch keine Grund mehr, von ihren Kundinnen und Kunden entsprechende „Verwahrentgelte“ für Guthaben auf dem Girokonto zu kassieren.

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Christine Lagarde ist Präsidentin der Europäischen Zentralbank.

Christine Lagarde ist Präsidentin der Europäischen Zentralbank.

Welche Folgen kann das haben?

Die große Unbekannte ist die Entwicklung um den Jahreswechsel. Das angenehme Szenario: Die Lage am Energiemarkt und bei den Lieferketten entspannt sich, der Inflationsdruck lässt nach, und die europäische Wirtschaft schwenkt wieder auf stabiles Wachstum ein. Dann kann die EZB endlich schrittweise ihre Geldpolitik normalisieren – nach rund einem Jahrzehnt im Krisenmodus.

Die gefährliche Variante: Immer neue Zuspitzungen im Ukraine-Krieg halten die Energiepreise und damit die Inflation hoch. Die Notenbank müsste sie mit stärker steigenden Zinsen bremsen. Gleichzeitig rutscht die Konjunktur ab, weil wegen der hohen Unsicherheit Konsumentinnen und Konsumenten nicht mehr kaufen und Unternehmen nicht mehr investieren. Dagegen müsste die EZB mit einer Rückkehr zur lockeren Krisenpolitik vorgehen. Inflation bremsen, ohne die Konjunktur völlig abzuwürgen – das heutige Dilemma würde dann unauflösbar.

Die große Sorge nicht nur in Europa, sondern auch in den USA: Die Notenbanken könnten zu spät begonnen haben, die Inflation zu bekämpfen. Deshalb müssen sie in den nächsten Monaten unter Umständen zu drastisch vorgehen – und könnten die Wirtschaft damit in die Rezession schicken. Allerdings ist dieser Fehler früher schon passiert, sollte also eigentlich nicht wiederholt werden.

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