Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

 

Sind Sie bereits Abonnent? Hier anmelden

Vortrag von Ingo Radermacher

„Die richtigen Fragen stellen“

Autor Ingo Rademacher referiert im Hotel Freizeit In.

Autor Ingo Rademacher referiert im Hotel Freizeit In.

Göttingen. „Digitalisierung selbst denken” ist der Titel seines Buches und darum ging es auch bei seinem Vortrag im Hotel Freizeit In. Ingo Radermacher ist Informatiker - und ein hochprofessioneller Redner.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Ohne Manuskript und ohne jeden Versprecher hat Radermacher am Dienstagabend Mitgliedern und Gästen des Marketing-Clubs Göttingen erklärt, wie man Digitalisierung „neu denken” kann. Neu, so Radermacher ist das Thema ja schon lange nicht mehr. Die Digitalisierung der Welt befinde sich in einem „Progress of no return”, zu stoppen sei sie längst nicht mehr. „Wir werden sie nicht mehr los”, so Radermacher. Deshalb sollten sich die Unternehmen fragen, „was man tun muss”, damit man nicht aus dem Markt gedrängt werde. Radermacher sprach viel über gesellschaftliche Zusammenhänge, über die Generation „Y”, über Schule, Bildung und vor allem über Kommunikation. Durch die Digitalisierung, so der Kölner, rede man nämlich zuwenig miteinander und die schriftliche Kommunikation werde “richtig schlecht”. Radermacher: „Wer einen Gedanken nicht ordentlich zu Papier bringen kann, der sollte den Gedanken gar nicht erst gehabt haben.” Er ermutigte die Zuhörer, „gut zu kommunizieren”.

Die eigene Meinung sagen

Wozu er die Besucher noch ermutigte war, die eigene Meinung zu sagen, auch im Netz. Jeder könne durch die Digitalisierung seine Meinung in die Welt hinaus tragen, besonders seien es aber Extremisten, die davon Gebrauch machen und so Einfluss nehmen. Dazu müsse man „Gegenimpulse senden”.

Weiterlesen nach der Anzeige
Weiterlesen nach der Anzeige

Und auch das Lernen müsse sich verändern. Die Forderung von Politikern, Tabletts in die Schulen zu bringen, sei überholt. „Damit können Kinder besser umgehen als ihre Lehrer”, so Radermacher. Heute gehe es nicht mehr darum, das Wissen, das längst im Netz verfügbar ist, auswendig zu lernen - und nach der Klausur wieder zu vergessen. Was fehlt, „ist die Einordnungsfähigkeit”, sagte der Referent. Die Menschen müssten lernen, die richtigen Fragen zu stellen. Davon machten die Gäste vom Göttinger Marketing-Club im Anschluss an den Vortag gerne Gebrauch.

Von Britta Bielefeld

Mehr aus Wirtschaft regional

 
 
 
 
 
Anzeige
Empfohlener redaktioneller Inhalt

An dieser Stelle finden Sie einen externen Inhalt von Outbrain UK Ltd, der den Artikel ergänzt. Sie können ihn sich mit einem Klick anzeigen lassen.

 

Ich bin damit einverstanden, dass mir externe Inhalte angezeigt werden. Damit können personenbezogene Daten an Drittplattformen übermittelt werden. Mehr dazu in unseren Datenschutzhinweisen.

Verwandte Themen