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Landkreis Göttingen

Große Bühne für Sieger des Innovationspreises

Mehr als eine Idee! Eingerahmt von Umweltminister Olaf Lies (links) und Landrat Bernhard Reuter (rechts) präsentieren die Preisträger ihre Urkunden und Trophäen.

Mehr als eine Idee! Eingerahmt von Umweltminister Olaf Lies (links) und Landrat Bernhard Reuter (rechts) präsentieren die Preisträger ihre Urkunden und Trophäen.

Göttingen. Lies erlebte dabei am Mittwochabend seinen ersten Innovationspreis und zugleich Premierenbesuch im DT. Vor einem längeren Redebeitrag brachte er seine Begeisterung zum Ausdruck: „Das ist eine überragende Kulisse, zu dieser Veranstaltung kann man nur gratulieren. Innovation und Kultur sind hier wunderbar verbunden. Wir brauchen eine starke und gefestigte Kultur, um auf dieser Grundlage Neues zu erdenken.“

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Als Geschenk hatte der Umweltminister zwei Förderbescheide aus Landesmitteln für das DT in Höhe von 360000 Euro und das GSO (210000 Euro) mitgebracht. In seiner Rede betonte Lies den Klimawandel und die Mobilität. Die Themenkomplexe Kohlendioxide und Stickoxide ließen phasenweise die Luft für die 500 Gäste im Publikum ein wenig dünn werden. Lies überreichte dann dem MPI-Projekt Eco-Bus den Sonderpreis Umwelt, zu dem er eine besondere Verbindung hat. „Ich hatte mit diesem tollen Projekt schon oft Kontakt, als ich noch Verkehrsminister war. Es freut mich sehr, diesen Preis nun als zuständigen Minister für Umwelt überreichen zu dürfen“, betonte Lies.

Im Mittelpunkt der gut zweieinhalbstündige Preisverleihung standen natürlich die 13 Preisträger. Reichlich Lob erhielt die Innovationspreis-Organisatorin WRG Wirtschaftsförderung Region Göttingen nicht nur für die erneut sehr gute Organisation des Wettbewerbs, sondern auch dafür, dass erstmals auch die Sieger der vier Sonderpreise mit einem Image-Trailer präsentiert wurden.

Langanhaltenden Applaus bekam Stephan Ferneding für eine nachdenklich stimmende Passage seiner Rede zur Verleihung des Sonderpreises Messtechnik. Der Vorsitzende des Göttinger Vereins Measurement Valley betonte, dass es schade sei, bei so vielen exzellenten Bewerbern nur einen Sieger präsentieren zu können. Er warnte vor einem überzogenen Leistungsdenken und dem reduzierten Blick auf die Ersten. Als Beispiel nannte er den Triathlon-Wettbewerb Iron Man. Da gelang es dem Deutschen Patrick Lange im Oktober, als erster Athlet unter der Schallmauer von acht Stunden zu bleiben. Die Schlagzeilen gehörten Lange. Dass auch der zweitplatzierte Belgier Bart Aernouts für die 3,86 Kilometer Schwimmen, 180 Kilometer Radfahren und 42,195 Kilometer Laufen nur 7:56;41 Stunden benötigte, sei komplett untergegangen. „Man ist kein Verlierer, wenn man nicht ganz vorne landet“, betonte Fernerding. Dabei kritisierte er auch den Umgang mit der Uni Göttingen nach dem Scheitern ihrer Exzellenz-Strategie.

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13 Preisträger sind am Mittwochabend ausgezeichnet worden. Die unter dem Motto „Mehr als eine Idee!“ stehende 16. Auflage des Innovationspreises hatte die Rekordteilnehmerzahl von 114 Bewerbern erreicht. Finanziert wird die Veranstaltung durch Sponsoren: die vier Sparkassen Duderstadt, Göttingen, Münden und Osterode sowie die EAM und der Verein Measurement Valley.

Von Mark Bambey

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