Mayer Feintechnik Göttingen

Neue Produktionsstätte eröffnet

Vorstellung des neuen Standortes Mayer Feintechnik in der Marie-Curie-Straße in Göttingen: Geschenk der Mitarbeiter zur Werkseröffnung an Geschäftsführer Frank Neuschulz.

Vorstellung des neuen Standortes Mayer Feintechnik in der Marie-Curie-Straße in Göttingen: Geschenk der Mitarbeiter zur Werkseröffnung an Geschäftsführer Frank Neuschulz.

Göttingen. „Wir haben die Produktionshalle gebaut, um die drei Werke in einem Standort zu vereinen“, sagte Carola Mayer, die das Finanzwesen des Unternehmens leitet. Die anderen Werke in der Rudolf-Wissel-Straße und der Ernst-Ruhstrat-Straße wurden aus organisatorischen Gründen zusammengelegt. 120 Arbeitnehmer beschäftigt das Unternehmen, das feinmechanische Präzisionsteile für Betriebe unter anderem in der Laser-, Mess- und Medizintechnik herstellt. „Wir müssen mit dem Wachstum unserer Kunden mithalten können“ erklärt Mayer.

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Schneller sein als die Konkurrenz

Der Geschäftsführer Frank Neuschulz verglich den Bau, der 251 Tage dauerte, mit einer „schnellen Geburt“. „Als Zulieferer müssen Sie immer schneller sein als die Konkurrenz“, sagte Neuschulz. 5 000 Quadratmeter umfasst die Halle. Beim Bau wurden mehr als 7.000 Kubikmeter Erde bewegt und 2200 Tonnen Beton verbaut. Die Wärme, die die Elektromotoren des Unternehmens produzieren, kann abgesaugt und einem Wärmetauscher zugeführt werden. Auf dem Dach wird die warme Luft gefiltert, bevor sie wieder in die Halle kommt. Die Photovoltaikanlage auf dem Dach produziert Strom, der für die Produktion genutzt wird, aber auch ins Netz eingespeist wird. Die große Glasfront der Halle in Richtung Norden, soll Energie sparen. Sie steht Neuschulz zufolge symbolisch für Transparenz.

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Podiumsdiskussion

Die Gäste sahen eine Podiumsdiskussion mit Oberbürgermeister Rolf-Georg Köhler (SPD) und Vizepräsident des Bundestages Thomas Oppermann (SPD) sowie Geschäftsführer Frank Neuschulz, dem ehemaligen Geschäftsführer Klaus Meyer und Martin Reinhard von der Baufirma Goldbeck. Thema war unter anderem Göttingen als Wirtschafts- und Forschungsstandort sowie die Digitalisierung der industriellen Produktion. Letztere sei kein Jobkiller, sondern eine Antwort auf einen Fachkräftemangel und dem demografischen Wandel, betonte Neuschulz. Etwa 600 000 Euro investiere das Unternehmen pro Maschine. Mehr als 40 Stück finden sich in der Halle. „Wir investieren weit über 100 000 Euro pro Jahr in Software“, sagte der Geschäftsführer. Das Unternehmen produziere viele Daten zur bereichsübergreifenden Kommunikation. Sie könnten in der Zukunft von intelligenten Maschinen ausgewertet werden.

„Wir unterschätzen oft, was in dieser Stadt im Produktions- und Zulieferbereich gemacht wird“, hob Köhler hervor. Thomas Oppermann zeichnete ein positives Bild der deutschen Wirtschaft und europäischer Werte. Die seien angesichts einer „vulgärökonomischen Denkart“ Donald Trumps gefragt.

Von Julian Habermann

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