Produktion von Duft- und Geschmackstoffen

Symrise will mit Beitritt in die Initiative AIM-Progress Nachhaltigkeit ausbauen

Symrise verwendet für seine Produkte nach eigenen Angaben vorwiegend natürliche Rohstoffe von mehr als 1000 Lieferanten aus mehr als 100 Ländern – hier: Bearbeitung der Pflanze Acerola am Beginn einer Lieferkette.

Symrise verwendet für seine Produkte nach eigenen Angaben vorwiegend natürliche Rohstoffe von mehr als 1000 Lieferanten aus mehr als 100 Ländern – hier: Bearbeitung der Pflanze Acerola am Beginn einer Lieferkette.

Holzminden. Symrise, globaler Anbieter von Duft- und Geschmackstoffen, ist einem internationalen Zusammenschluss von Konsumgüterherstellern und deren Zulieferern beigetreten. Ziele sind Nachhaltigkeit und das Einhalten von Menschenrechten in der gesamten Lieferkette, so die Pressestelle des Unternehmens.

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Die Mitgliedschaft in der Association des Industries de Marque (AIM, die Vertretung von Herstellern von Marken-Konsumgütern in Europa) soll die gegenseitige Anerkennung von Audits, Fortbildungen und die Vernetzung von Initiativen gleicher Zielsetzung fördern, so Symrise. Durch AIM könne sich das Unternehmen mit Kunden und Lieferanten austauschen.

Zulieferer schneller in puncto Nachhaltigkeit bewerten

Die Vernetzung ermögliche es Symrise, Zulieferer schneller nach Nachhaltigkeitskriterien bewerten. AIM-Progress habe ein vierstufiges Verfahren entwickelt, das unter anderem das Einhalten von gemeinsamen Qualitätsstandards prüfe. So könnten teilnehmende Firmen sehen, welche Zulieferer bereits wie bewertet worden seien, so die Pressestelle.

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AIM-Progress könne Mitglieder dabei unterstützen, „sinnvolle Prüfverfahren für Lieferanten zu entwickeln sowie Mitsprachemöglichkeiten für Arbeitnehmer einzurichten und die Zahlung von fairen Löhnen zu gewährleisten“, heißt es in der Mitteilung. Für die Durchsetzung dieser Aspekte würden Leitfäden zur Verfügung gestellt und Fortbildungen angeboten.

10000 Rohstoffe von mehr als 1000 Lieferanten

Die Mitgliedschaft helfe, bei Symrise bereits bestehende Lieferantenrichtlinien zu verbessern, so Bernhard Kott, für die Nachhaltigkeitsstrategie zuständiger Chief Sustainability Officer. Das Unternehmen verwende für seine Produkte rund 10 000 vorwiegend natürliche Rohstoffe von mehr als 1000 Lieferanten aus mehr als 100 Ländern.

Das Unternehmen mit Hauptsitz in Holzminden habe die Lieferkette "so gestaltet, dass es seine gesamten strategischen Rohstoffe komplett bis zum Ursprung rückverfolgen kann", teilte Symrise mit. Aktuell würden "mehr als zwei Drittel seiner Hauptlieferanten nach Nachhaltigkeitskriterien" bewertet. Bis 2025 soll dieser Wert auf 100 Prozent steigen.

Von Stefan Kirchhoff

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