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UMG Klinikservice GmbH

Tarifeinigung: Ein eben noch tragfähiges Ergebnis

Neuerliche Streiks der UMG-Klinikservice-Mitarbeiter waren für die kommende Woche geplant.

Neuerliche Streiks der UMG-Klinikservice-Mitarbeiter waren für die kommende Woche geplant.

Göttingen. Wie die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi am Mittwoch verkündete, haben sich Mitarbeiter und Geschäftsführung auf einen Kompromiss geeinigt. Der beinhaltet unter anderem eine Lohnerhöhung von bis zu 28 Prozent für die unteren Einkommensgruppen sowie Verbesserungen bei Arbeitszeit, Urlaubsregelung und Zuschüssen. Ein für die kommende Woche angekündigter Streik wurde abgesagt.

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Die Geschäftsführung der UMG Klinikservice begrüßt den vorliegenden Tarifabschluss, heißt es in einer Stellungnahme vom Donnerstag. "Die langwierigen und schwierigen Verhandlungen haben letztlich zu einem anspruchsvollen, aber gerade noch tragfähigen Ergebnis geführt", so Geschäftsführer Marcus Bühre. Mit dieser Vereinbarung sei ein Streik abgewendet worden, der vor allem den Patienten und auch der wirtschaftlichen Situation der UMG geschadet hätte.

Schon vor zwei Jahren Haustarif angestrebt

Bereits vor zwei Jahren hatte sich die Geschäftsführung um einen Haustarif bemüht – mit dem Ziel, der Tochtergesellschaft eine gemeinsame, an den Tätigkeiten orientierte Entgeltordnung zu geben. Mit dem jetzt vorliegenden Tarifabschluss sei dieses Ziel erreicht worden. Zudem habe man wesentliche Manteltarifregelungen vereinbart, die die Personalarbeit und die Einsatzplanung von Personal künftig erleichtern sollen.

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Schon vor der Einigung auf einen Haustarifvertrag habe die UMG Klinikservice ihren Beschäftigten freiwillige Zulagen gezahlt, um auf dem Arbeitsmarkt für potenzielle Mitarbeiter attraktiv zu sein. Dennoch befürchtet die Geschäftsführung, dass die jetzt vereinbarten hohen Entgelte dazu führen, Leistungen zu günstigeren Konditionen an Dritte abgeben zu müssen. Ein moderaterer, langfristiger Lohnanstieg hätte das jetzt erzielte Ergebnis ausgewogener und zukunftssicherer gemacht, so Bühre.

Von Markus Scharf

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